Wir haben die Bildersprache auf unserer Website erneuert. Werfen Sie einen Blick auf unsere Teamseite und besuchen Sie unser kleines Team.

Am Montag, 11. November 2019, hat der Gewerbeverein Risch-Rotkreuz zum traditionellen Martini Lunch geladen. An einem gelungenen Anlass durften wir Mitglieder neue und neuste Modelle von Porsche bestaunen und wir konnten miterleben, wie auch ältere Modelle nach wie vor mit grosser Liebe bis ins Detail gehegt und gepflegt werden. Vielen Dank an den Gewerbeverein und an Porsche Schweiz und an das Team in Rotkreuz für den tollen Lunch.

Zur Ergänzung unserer Anwalts- und Notariatskanzlei in Rotkreuz / ZG suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt als Partnerin oder Partner.

Sie möchten sich selbständig machen, verfügen bereits über erste Kundenbeziehungen und suchen Anschluss an eine bestehende überschaubare Kanzleistruktur. Sie können Ihren Tätigkeitsbereich und Ihren Aktionsradius selber bestimmen.

Wir verfügen über ein kleines Team mit einer modernen und kostengünstigen Büroinfrastruktur. Der Anschluss an unsere Kanzlei erfolgt in Form einer Unkostengemeinschaft.

Gerne können Sie über unsere Kontaktseite mit uns Verbindung aufnehmen, wie freuen uns, Sie in einem ersten Gespräch näher kennenzulernen.

Das Bundesgericht hat in einem neuen Urteil vom 20. August 2019 (Aktenzeichen 1C_69/2019) beurteilt, wann ein Nachmieter in ein hängiges Baubewilligungsverfahren eintreten kann, in welchem sein Vormieter Einsprache gegen ein Bauprojekt erhoben hat. Für die Beurteilung, ob ein solcher Parteiwechsel zulässig ist, stellt das Bundesgericht auf die konkreten Umstände des Einzelfalles ab. Leider hat es die Frage offen gelassen, ob die Gegenpartei diesem Parteiwechsel zustimmen muss, weil im konkreten Fall diese Zustimmung ausdrücklich vorlag.

Gegen ein Bauvorhaben können nicht nur benachbarte Grundstückeigentümer, sondern auch Mieter Einsprache erheben, wenn sie ein selbständiges, eigenes Rechtsschutzinteresse an der Beschwerdeführung haben. Sie müssen vom Streitgegenstand direkt betroffen sein und einen unmittelbaren Nachteil erleiden. Dabei ist Voraussetzung, dass der Mieter in einem langjährigen Mietverhältnis steht oder ein solches zumindest bis zur Realisierung des Bauprojekts anhalten wird. Das Mietverhältnis muss mit anderen Worten mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit bis zur Verwirklichung des Bauvorhabens andauern.

Wenn nun ein Nachmieter hinsichtlich des strittigen Bauprojektes in einer vergleichbaren Lage wie der Vormieter ist, der Einsprache gegen das Bauprojekt erhoben hat, und das fragliche (Nach-)Mietverhältnis bereits drei Jahre angedauert hat (und weiterhin besteht), ist der Nachmieter mit Bezug auf die strittigen beim Bauprojekt strittigen Immissionen in gleicher Weise wie der Vormieter betroffen. Ein Parteiwechsel vom Vormieter zum Nachmieter somit zulässig und der Nachmieter kann die Baueinsprache seines Vormieters mit Bewilligung des Gerichts, bei dem das Verfahren hängig ist, weiterführen.

Spatenstich 9. September 2019 in Altdorf
Visualisierung neuer Kantonsbahnhof 2021
Bahnhof Altdorf heute (September 2019)

Am 9. September 2019 hat der feierliche Spatenstich für den neuen Kantonsbahnhof (Bauherrschaft Kanton Uri und SBB) und für das neue Dienstleistungsgebäude der Urner Kantonalbank am Bahnhofplatz 1 in Altdorf stattgefunden.

Ruf Rechtsanwälte AG hat die Urner Kantonalbank im kommunalen Baubewilligungsverfahren für das neue Dienstleistungsgebäude und insbesondere auch im parallel dazu laufenden eisenbahnrechtlichen Plangenehmigungsverfahren für den neuen Kantonsbahnhof betreut.

Das neue Dienstleistungsgebäude wird künftig die erste Adresse am neuen Bahnhofplatz in Altdorf sein und ein ideales Umfeld für moderne Arbeitsplätze im Kanton Uri bieten. Lesen Sie zum Projekt den zugehörigen Projektflyer.

(Beitrag mit Genehmigung der Urner Kantonalbank)

Am 3. und 4 September 2019 hat in Zürich die Swiss Legal Tech 2019 Konferenz stattgefunden. Legal Tech ist im Moment in aller Munde und vor allem Rechtsanwälte fragen sich, wohin die Reise geht.

Aus meiner Sicht können heute folgende Feststellungen gemacht werden:

  1. Anwälte tun gut daran, die Entwicklungen genau zu beobachten und die Auswirkungen auf ihr Geschäft laufend zu beurteilen. Legal Tech darf nicht unterschätzt werden, auch wenn der Begriff vielschichtig ist und daher noch nicht alle Konturen klar sind.
  2. Die integrierte Digitalisierung der Prozesse, auch der Kundenprozesse und des Wissensmanagements, wird (noch) stärker an Bedeutung gewinnen. Es ist davon ausgehen, dass nur Cloud-gestützte Lösungen hier zukunftsfähig sind, ob man das will oder nicht.
  3. Verschiedene neue Plattformen der Zusammenarbeit von Juristen/Anwälten und Kunden kommen und sind bereits auf dem Markt: sie haben gemeinsam, dass sie die Hürden – auch hinsichtlich der Kosten – zwischen Kunden und Anwälten überwinden, den Kundenprozess vereinfachen und beschleunigen und den Zugang zu Rechtsdienstleistungen zu geringen Kosten einem breiten Konsumentenkreis zugänglich machen wollen. Das notwendige Kapital, um solche technologiebasierten Dienstleistungen an den Markt zu bringen, wird nicht aus der Anwaltschaft, sondern von Finanzinvestoren kommen.
  4. Innovative Konzepte zur Kundenansprache und -gewinnung finden heute auch auf Social Media statt. Facebook – trotz allem – und Youtube stehen im Geschäft mit Privatkunden und kleinen und mittleren Unternehmen an vorderster Stelle.
  5. Der „Angriff“ auf das Anwaltsgeschäft findet in Bereichen statt, welche aus Sicht der Anwaltschaft (Innensicht) eher ein „low level“-Renommée haben, wie Mietrecht oder Verkehrs- und Reiserecht. Eine solche Strategie kennt man in anderen Branchen, z.B. der Finanzbranche, wo neue Anbieter in „uninteressanten“ Bereichen wie Zahlungsverkehr und Kartengeschäft in den Markt eintreten.

Mein Fazit

Es ist interessant und spannend zu verfolgen, wie sich Legal Tech in den kommenden Jahren entwickeln wird. Die Anwaltschaft sollte die Entwicklung mit Offenheit verfolgen und nicht mit einer Blockadehaltung.

Am Freitag, 10. Mai 2019, hat in gewohnt professionellem, aber ungezwungenen Rahmen die 37. GV des Gewerbevereins Risch-Rotkreuz im Restaurant EssCube in Rotkreuz stattgefunden. Danke an den Gewerbeverein für den stets tollen und geselligen Anlass!

Unser Büro ist ab Freitag, 21. Dezember 2018, bis und mit Mittwoch, 2. Januar 2019, geschlossen. Gerne sind wir ab dem Donnerstag, 3. Januar 2019, wieder für Sie da.

Über Mail bleiben wir erreichbar, Sie müssen aber mit längeren Antwortzeiten als üblich rechnen. Wir wünschen Ihnen schöne Festtage und ein gutes neues Jahr!

Der Bundesrat hat dem Parlament eine Änderung des Erbrechts vorgeschlagen. Im Wesentlichen geht es um die Anpassung der Pflichtteile an die heutigen gesellschaftlichen Bedürfnisse, um die Besserstellung von Lebenspartnern und um die Berücksichtigung von Sparguthaben der Säule 3a bei der Pflichtteilsberechnung. Lesen Sie dazu unseren neuen Blogbeitrag. Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.

… im September 2018 sind unsere neuen juristischen Mitarbeiterinnen Lisa-Mareike Pfaff und Jasmin Ulli in unser Anwalts- und Notariatsbüro eingetreten. Jasmin Ulli war bereits während des Sommers 2018 in einem kurzen Einsatz bei uns tätig. Wir heissen sie herzlich willkommen und freuen uns auf unsere Zusammenarbeit.

Lisa-Mareike Pfaff

Jasmin Ulli